Nichts ist schlimmer als am Lebensende festzustellen, dass man das Leben eines anderen geführt hat!

Wenn Glaubenssätze uns daran hindern, unser eigenes Leben zu führen, dann bleiben wir zumeist weit unter unseren Möglichkeiten. Unbewusst handeln wir nach den Richtlinien anderer, nehmen deren Maßstäbe und wissen am Ende gar nicht, was eigentlich unsere Wünsche und Begabungen wären, wo wir hin möchten und was uns wichtig wäre. Schon früh werden wir darauf konditioniert, zu gehorchen, uns anzupassen und zu gefallen. Gesellschaftliche Zwänge und familiäre Prägungen machen uns zu dem, was wir glauben, sein zu müssen. Wir kennen uns ja selbst nicht anders und stellen auch deshalb nichts infrage. Erst wenn wir in der Partnerschaft kreuzunglücklich sind oder wenn wir im burnout landen, erst wenn unser Körper spricht, was die Seele sich nicht traut zu sagen, dann fangen wir an, das Ganze zu hinterfragen. Ich will an dieser Stelle gar nicht abstreiten, dass z. B. Anpassung eine gute Strategie war, wenn wir als Kind einen…

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Mach dich auf die Reise zu dir selbst!

Während und nach einer narzisstischen Beziehung sind wir extrem weit von uns selbst entfernt. Fordert ein solcher Partner doch enorm viel Aufmerksamkeit und wir sind ständig damit beschäftigt, mit ausgefahrenen Antennen durch die Welt zu laufen, bzw. durch die Beziehung, um keine Fehler zu machen, die wieder gehörige Strafen nach sich ziehen könnten. Peu à peu verbiegen wir uns immer mehr, um die maximale Anpassung an seine Wünsche zu erreichen. Natürlich kann uns das nicht gelingen, weil es ihm, dem Partner oder der Partnerin gar nicht darum geht. Vielmehr muss ein Narzisst von Zeit zu Zeit Dampf ablassen, seine innere Wut loswerden und seine narzisstische Kränkung mit dem dazugehörigen Frust abbauen. Verlangt der narzisstische Partner z. B. ein bestimmtes Verhalten von uns, und legen wir dieses dann an den Tag, so wird er mit der nächsten Forderung um die Ecke kommen. Es geht ihm gar nicht um…

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Kinder von Narzissten werden Partner von Narzissten! Zusammenhänge erkennen und auflösen!

Wenn wir doch so empathische Menschen sind, dann müssen wir doch auch verstehen, dass Narzissten anders ticken als wir. Ich lese häufig die Frage, warum Narzissten handeln, wie sie handeln, und dass man das nicht verstehen könne. Wenn der Narzisst so handeln würde wie du und ich, dann wäre er ja kein Narzisst oder - andersrum - wir wären auch einer. ERGO: Nicht mit der eigenen Logik rangehen, auch nicht mit dem eigenen Erleben oder Empfinden. Wenn dies deckungsgleich wäre, dann hätten wir es nicht mit einem Narzissten zu tun. Also, wenn wir wirklich empathisch sind, dann lernen wir doch, dass wir andere Kriterien, ein anderes Verständnis brauchen, dass man es nicht vergleichen kann und letztlich auch nicht darf. Der Narzisst braucht seine Lügen, seine Rückzüge, Distanzierungen, Abwertungen, Streitereien und Phasen des Schweigens, um sich psychisch damit stabil zu halten. Nimmt man ihm diese Abwehrmechanismen, fällt er…

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Narzissmus Paradoxon: Warum es so schwierig ist, sich vom narzisstischen Partner zu lösen obwohl er dich wie Dreck behandelt!

Oder: Bindungssystem geht vor Verteidigungssystem! Was heißt das? Wir alle landen früher oder später in der narzisstischen Beziehung an dem Punkt, an dem wir absolut und zu 100% wissen, dass nur die Trennung uns retten kann. Wir haben schon so vieles und so lange ausgehalten, dass wir uns kaum noch der Illusion hingeben können, dies alles würde zu einem guten Ende kommen, zu einer gesunden und glücklichen Beziehung werden, sich zu dem entwickeln, wonach es anfangs den Anschein hatte. Nicht nur unser Umfeld weist uns immer wieder darauf hin, dass es so nicht weitergehen kann, nein, wir selbst wissen es ebenfalls ganz genau und sagen es uns Tag für Tag, Woche für Woche: „Ich muss da raus, sonst gehe ich vor die Hunde! Es ist die Hölle!“ Wir leiden, dulden und ertragen unsägliche Schmerzen, wir liefern uns immer wieder der psychischen und/oder physischen Gewalt des Partners aus,…

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Buchempfehlung – Narzisstische Mütter

Es gibt, meiner Meinung nach, viel zu wenig gute Literatur zum Thema „Narzisstische Mütter!“ Vielleicht liegt es daran, dass die Mutterrolle scheinbar unantastbar ist, vielleicht ist es auch ein gesellschaftliches Tabu, die Mutter in Frage zu stellen, ganz nach dem Motto: „Du sollst Vater und Mutter (w)ehren :-)?“ Aus diesem Grunde begrüße ich es sehr, dass wieder ein wirklich guter Ratgeber zu diesem Thema erschienen ist. Detailliert und in verständlich, flüssiger Sprache werden Symptome und Erkennungsmerkmale aufgeführt, sodass jede betroffene Tochter und jeder betroffene Sohn viele „Aha-Momente“ erleben dürfte. Gut und klar strukturiert, ohne überflüssiges Geplänkel bringt es die Autorin auf den Punkt. So viel wie nötig und so wenig wie möglich, das gefällt mir gut, bleibt sie doch hierbei am Kern des Themas in ihren Beschreibungen. Welche fatalen Auswirkungen eine narzisstische Mutter für das ganze Leben haben kann, das wird besonders deutlich, wenn es ums Thema…

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Der Narzisst kann nichts in dir auslösen, was nicht vorher schon da war!

Wenn wir den Opfern von Narzissten aufmerksam lauschen, dann stellen wir ziemlich rasch fest, wie entsetzt, traurig, wütend und empört sie über dessen Verhalten sind. Er entwertet, beschimpft, bedroht und macht klein, er verschwindet für Tage oder Wochen, um dann wieder aufzutauchen, als wäre nichts gewesen. Er ist nicht in den Griff zu bekommen, er legt sich nicht fest, er schwankt zwischen Engel und Arsch. Das Phänomen ist, dass die Opfer sich trotz dieser vielfältigen Leiden nicht befreien können. Wenn man sich in den Foren oder Opfer-Gruppen so umschaut, dann gibt es praktisch keinen einzigen Beitrag, in dem das Opfer sich lobend, wertschätzend oder anerkennend über den Narzissten äußert. Und doch steht am Ende häufig zu lesen: „Aber ich liebe ihn so sehr!“ Trotz vieler Schikanen, Gewalt und jahrelanger Demütigungen, gibt es praktisch in jedem Opfer einen inneren Anteil, der nicht loslassen kann und sich immer weiter…

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Die Beziehung mit (m)einem Narzissten: Einmal Hölle und (kein) Zurück!?!

Wenn du dich mit dem Thema Narzissmus auseinander setzt, dann hast du zumindest mal den Verdacht, vielleicht sogar die Gewissheit, dies könne auf deinen Partner zutreffen. Falls dem so sein sollte, dann lies doch bitte die folgenden Zeilen einmal so, als wärest du die/der "Betroffene". Schau einfach mal, ob du dich darin wieder findest, das Gefühl bekommst, ich spreche von dir! "Alles hat sich verändert. Nichts ist mehr, wie es war. Obwohl ich wirklich alles versuche, ständig bemüht bin, es ihm recht zu machen, nur noch auf Zehenspitzen durch mein Leben laufe, um ihn ja nicht zu verärgern, ist er ständig böse mit mir, gibt es permanent Streit. Ich kann machen, was ich will, nichts ist ihm mehr recht, nichts mehr genug. Am Anfang war doch alles so traumhaft schön. So schön wie noch mit keinem Mann zuvor. Es schien, als hätte ich endlich den Richtigen gefunden,…

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– Ostern – mal anders

Bei schönem Wetter zu Hause sitzen, vielleicht noch im Garten, wenn einer vorhanden ist, und das nur mit den „im Haushalt lebenden Mitgliedern“! So etwas gab es noch nie und wir alle hoffen sicherlich, dass so etwas auch nie wieder notwendig sein wird. Ob es dies aktuell überhaupt ist oder nicht, das soll nicht unser Thema sein. Vielmehr möchte ich darüber reflektieren, was diese Beschränkungen mit uns machen. Wie gehen wir damit um, wenn unsere Freiheit beschnitten wird, wenn wir keine Selbstbestimmung mehr haben dürfen oder diese zumindest extrem eingeschränkt ist. Schon nach 2 oder 3 Wochen kann man feststellen, wie die Bevölkerung unruhig wird. Wie Stimmen laut werden, die sich darüber mukieren, wie psychische Erkrankungen zunehmen, wie die Konflikte in den Familien und der Stress in den Partnerschaften wachsen. Wir sind uns gegenseitig ausgeliefert, sind es nicht gewohnt, so viel Zeit miteinander zu verbringen, die Kinder…

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Die Macht der Angst

Die Angst geht um, in allen Ländern, in allen Häusern und in allen Köpfen! Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man in diesen Tagen die Medien verfolgt. Maßnahmen werden beschlossen, Fachleute herangezogen und täglich wird neu abgestimmt, wie man sich den aktuellen Gegebenheiten am besten anpasst. Im Prinzip ist diese Vorgehensweise ja nicht verkehrt, und vermutlich derzeit auch alternativlos. Jedoch beruhigend wirkt sie nicht auf uns. Eher schon führt sie uns vor Augen, dass es letztlich keine absolute Sicherheit gibt. Zumindest nicht im Außen! Unsere Welt ist fragil, sie kann von einer Woche auf die andere völlig aus den Fugen geraten und nur wer anpassungsfähig ist, wird die notwendigen Adaptionen bewältigen können. Ich bin kein Politiker und kein Philosoph, möchte mir deshalb auch nicht anmaßen, irgendetwas von Bedeutung zum Thema Corona zum Besten geben zu können. Wovon ich aber etwas verstehe, das ist die Psychologie. Und in…

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Wie wurde ich zum Co-Narzissten?

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich hatte mir damals - in meiner Beziehung mit dem Narzissten - immer wieder die Frage gestellt, wie es überhaupt so weit hatte kommen können. Warum war ich mit einem Mann zusammen, an dem ich im Grunde kein gutes Haar ließ und warum war ich so gefangen in dieser Geschichte, dass ich kaum einen anderen Gedanken zulassen konnte? Mein Glück im Unglück war in dieser Zeit, dass ich mich mit meiner Kollegin und Freundin praktisch täglich darüber austauschen konnte. Sie hatte keine rosarote Brille auf und sah die Dinge nüchtern. Noch heute erinnere ich mich an eine Frage von ihr, die lautete: „Was willst du denn von diesem Mann, der dich so abwertend behandelt? Warum gehst du immer wieder zu ihm zurück?“ Auch an meine Antwort erinnere ich mich noch gut. Es war eine Antwort, die meinem inneren Kind…

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