Kann eigentlich jeder zum Opfer eines Narzissten werden und dadurch in eine Abhängigkeit geraten?

Theoretisch JA, praktisch allerdings eher nicht, und zwar deshalb: Ein Narzisst wählt als PartnerIn immer jemanden, bei dem es etwas zu holen gibt. Energien, Geld, Aufmerksamkeit, Prestige uvm. Je nachdem, ob es sich um einen sogenannten erfolgreichen oder erfolglosen Narzissten handelt, wird er die Wahl seiner Opfer treffen. Ein erfolgloser Narzisst wird z. b. eher als Schmarotzer auftreten. Er braucht vielleicht eine Wohnung oder Geld für Alkohol/Drogen, er sucht womöglich ein Dach über dem Kopf und jemanden, der ihn aushält. Oder er hat sein Leben in die Grütze gefahren und braucht nun jemanden, der ihn stabilisiert und aushält. Sind wir unsererseits nun die geborenen „Retter“, so werden wir auf dieses Muster anspringen. Wir werden ihn für das düstere Leben entschädigen wollen, das er bislang führen musste, wir werden es ihm schön machen und ihm zeigen wollen, dass sich Beziehung lohnt. Wir werden mit aller Macht versuchen, ihn…

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Warum ist ein Narzisst, wie er ist und warum tut er, was er tut?

„Warum behandelt mein narzisstischer Partner mich so schlecht?“„Wie kann er nur so gemein zu mir sein?“„Was geht bloß in ihm vor, dass er mich immer wieder so leiden lässt?“„Weiß er nicht, was er mir antut, wenn er mich so abfällig behandelt und entwertet?“ Kennst du diese oder ähnliche Fragen? Hast du sie dir selbst schon gestellt und keine wirklichguten Antworten darauf gefunden? Dann sage ich dir meine Antwort als Therapeutin: Er tut dasalles, weil er ein Narzisst ist! Und könntest du ihn verstehen oder dich sogar in ihn hineinfühlen, wärst du ebenfalls eine Narzisstin. Das bist du aber nicht und darum kannst du seineBeweggründe und auch seine Abgründe nicht nachvollziehen! Will heißen, die Fragen nach seiner Motivation bringen dich überhaupt nicht weiter. Warum eretwas tut oder nicht tut, ist am Ende nicht zielführend. Wahrscheinlich denkst du, dass dir dieNachvollziehbarkeit helfen würde und somit eine Möglichkeit bieten, die…

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Dein Leben in der Hand eines anderen…..

Was ich nie erlebt habe, das kann ich nicht vermissen! Was ich nie besessen habe, das kann ich nicht verlieren und was ich nie gekannt habe, das wird mir nicht abgehen.... Freiheit ist ein hohes Gut, vielleicht das höchste. Wer allerdings nie wirklich frei war, der mag sogar Angst vor ihr haben. Vor der Freiheit! Stell dir einen Vogel im Käfig vor, womöglich in einem goldenen.....Nun öffnest du eines Tages die Käfigtüre und zu deiner Überraschung bleibt der Vogel IM Käfig sitzen. Er versteht nicht, warum er durch diese Tür gehen sollte....fliegen hat er womöglich ganz verlernt, und er fühlt sich sicher in der gewohnt engen Umgebung. Warum das Bekannte aufgeben, um in eine unbekannte und womöglich unsichere Atmosphäre zu gelangen? Was man hat, das hat man und was man kennt, das kennt man. Dass dieser Vogel gar nicht in seinem natürlichen Lebensraum ist, das ist ihm…

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„Verantwortung – dein Weg in die Freiheit!“

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in meiner Jugend war Verantwortung eher etwas, das man vermeiden wollte, das bedrohlich klang. So, als könne man dann keinen Spaß mehr haben, als wäre das Leben nur noch bitter und ernst. In Wahrheit ist natürlich das Gegenteil der Fall. Willst du Einfluss auf dein Leben nehmen, geht das nur über die Verantwortung. Aber was heißt das eigentlich genau? Bei allen Anforderungen, die das Leben so mit sich bringt, müssen wir auch Entscheidungen treffen. Selbst jetzt, am Jahresanfang, können wir überlegen, ob wir in unserem Leben etwas verändern möchten. Und auch wenn wir nichts entscheiden, ist das eine Entscheidung. Nämlich dafür, dass alles so bleibt wie es ist. Zugegeben, das ist eine Entscheidung durch Unterlassung, aber Auswirkungen hat sie allemal. Als Kinder können wir häufig nicht abwarten, endlich erwachsen zu werden, Auto fahren zu dürfen, in die Kneipe und…

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Lebens – und Beziehungsbilanz ….. oder was davon übrig geblieben ist!

Wenn du in dein Navi keinen Zielort eingibst, weiß es nicht, wohin es dich leiten soll. Das ist uns meist noch bewusst, ABER, wenn dein Navi nicht weiß, wo du aktuell stehst, kann es eben auch keine Fahrempfehlung aussprechen. Will heißen, wir brauchen zwingend einen Ausgangspunkt A und einen Zielpunkt B! Lassen wir uns von Zeitschriften oder anderen Psycho-Quellen beeinflussen, dann geht es meist darum, wo wir hin wollen, was unsere Ziele sind, welche Vorhaben wir fürs kommende Jahr planen usw. Das ist selbstverständlich nicht verkehrt und ein Blick dorthin lohnt sich allemal, JEDOCH, ich kann meinen Weg dorthin, die Strecke, den Höhenunterschied usw. nur dann festlegen, wenn ich die Ausgangslage kenne. Und dieser wird, nach meiner Erfahrung, viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es mag daran liegen, dass es unbequem ist, sich der Wahrheit zu stellen, es mag auch daran liegen, dass es schmerzhaft ist, weil man…

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Führst du ein unbeschwertes Leben oder wurde dir das LEIDEN sozusagen in die Wiege gelegt?

„Ich hab so die Nase voll von den alten Programmierungen, die Leichtigkeit und Genuss verhindern!“ Wenn das auch für dich zutrifft, dann lies unbedingt weiter :-) Jeder von uns kennt doch Menschen, die irgendwie immer gut gelaunt sind. Die scheinbar kaum Krisen haben und keine schlechten Tage. Alles scheint ihnen zu gelingen und Hürden sind schnell überwunden. Man fragt sich ernsthaft, wie so etwas gehen kann. Haben diese Menschen in ihrem Leben einfach mehr Glück gehabt oder sind wir zu anspruchsvoll, verlangen zu viel und können deshalb einfach nie wirklich längerfristig glücklich sein? Ziehen wir das LEIDEN also magnetisch an, verlieben uns immer wieder in die falschen Partner oder haben schwierige Kollegen? Warum hangeln wir uns von einer unglücklichen Lebensphase zur nächsten und warum haben wir einfach keine Begabung zum Glücklichsein? Diese Frage ist tatsächlich sehr spannend und es lohnt sich, ihr auf die Spur zu kommen,…

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Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

Und plötzlich ist es wieder da - dieses Gefühl tiefer Einsamkeit. Als wäre ich allein auf der Welt und niemand um mich. Hilflos, traurig und abgeschnitten komme ich mir vor, dabei bin ich schon 46 Jahre alt. Wie kann das sein, warum passiert mir das immer mal wieder, obwohl ich ansonsten eine durchaus taffe und eigenständige Person bin? Ich verstehe es nicht! Nach einigem hin und her entschließe ich mich, dem Ganzen auf die Spur zu gehen. Ich habe einfach keine Lust mehr, mich immer mal wieder so derart ausgeliefert zu fühlen. Ich analysiere, wann genau das passiert und was die Auslöser dafür sind. Und gibt es eigentlich noch mehr unangenehme Gefühle, die mich immer mal wieder überfluten? Und tatsächlich, da gibt es noch das Gefühl der Zurückweisung, dass ich nicht gut genug bin, nicht ok, so wie ich bin, das Gefühl, nicht dazuzugehören, wenn ich mich…

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Einsamkeit – ein beschämendes Phänomen

Und plötzlich ist sie da, die Einsamkeit. Sie legt sich über dein Leben wie ein schwerer Mantel, verdunkelt dein Dasein und reduziert deinen Aktionsradius. Einsamkeit macht Angst und die damit verbundene Scham ist häufig so groß, dass niemand gerne zugeben mag, dass er einsam ist. Sozialforscher haben herausgefunden, dass gerade in Deutschland die Scham darüber, einsam zu sein, besonders hoch ist. „Mit mir kann ja irgendwas nicht stimmen, sonst wäre ich nicht so einsam“ oder „Mit mir hält man es scheinbar nicht aus, sonst hätte ich ja mehr Freunde!“ Solche und andere Gedanken führen schnell zur Selbstabwertung und damit zu Isolation und Verunsicherung. Evolutionär betrachtet muss sich der Mensch in Gruppen aufhalten, weil er nur so wirklich geschützt ist. Wer aus der Gruppe ausgestoßen wird, der kann leicht zum Freiwild werden und ist somit erhöhter Gefahr ausgesetzt. Zumindest in früheren Zeiten war es also wichtig, sich mit…

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Von Mut und Wut – Raus aus dem Burnout

Wie reagierst du, wenn du getriggert wirst? Wenn der Narzisst dich anschreit oder mal wieder für Tage in der Versenkung verschwindet? Wenn deine narzisstische Mutter dich kritisiert oder bevormundet, wenn dein narzisstischer Chef dich zurechtweist? Erstarrst du und kannst überhaupt nicht mehr reagieren oder unterwirfst du dich und flehst sozusagen darum, dass der andere nicht mehr böse mit dir ist? Ziehst du dich in dich selbst zurück, um nicht noch mehr verletzt zu werden oder kannst du dich klar abgrenzen? Jeder kann auf einen Narzissten reinfallen, aber ob wir "drin bleiben", das hat auch mit uns zu tun. Als ich damals aus meiner narzisstischen Beziehung ausgestiegen bin, war mir der Gedanke: "Eine "tolle" Frau würde sich niemals so behandeln lassen" sehr hilfreich. Er kam mir plötzlich in den Sinn, während einer der unzähligen Streits, während einer der sich ständig wiederholenden Abwertungs-Orgien, als ich völlig ausgelaugt am Boden…

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