– Ostern – mal anders

Bei schönem Wetter zu Hause sitzen, vielleicht noch im Garten, wenn einer vorhanden ist, und das nur mit den „im Haushalt lebenden Mitgliedern“! So etwas gab es noch nie und wir alle hoffen sicherlich, dass so etwas auch nie wieder notwendig sein wird. Ob es dies aktuell überhaupt ist oder nicht, das soll nicht unser Thema sein. Vielmehr möchte ich darüber reflektieren, was diese Beschränkungen mit uns machen. Wie gehen wir damit um, wenn unsere Freiheit beschnitten wird, wenn wir keine Selbstbestimmung mehr haben dürfen oder diese zumindest extrem eingeschränkt ist. Schon nach 2 oder 3 Wochen kann man feststellen, wie die Bevölkerung unruhig wird. Wie Stimmen laut werden, die sich darüber mukieren, wie psychische Erkrankungen zunehmen, wie die Konflikte in den Familien und der Stress in den Partnerschaften wachsen. Wir sind uns gegenseitig ausgeliefert, sind es nicht gewohnt, so viel Zeit miteinander zu verbringen, die Kinder…

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Die Macht der Angst

Die Angst geht um, in allen Ländern, in allen Häusern und in allen Köpfen! Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man in diesen Tagen die Medien verfolgt. Maßnahmen werden beschlossen, Fachleute herangezogen und täglich wird neu abgestimmt, wie man sich den aktuellen Gegebenheiten am besten anpasst. Im Prinzip ist diese Vorgehensweise ja nicht verkehrt, und vermutlich derzeit auch alternativlos. Jedoch beruhigend wirkt sie nicht auf uns. Eher schon führt sie uns vor Augen, dass es letztlich keine absolute Sicherheit gibt. Zumindest nicht im Außen! Unsere Welt ist fragil, sie kann von einer Woche auf die andere völlig aus den Fugen geraten und nur wer anpassungsfähig ist, wird die notwendigen Adaptionen bewältigen können. Ich bin kein Politiker und kein Philosoph, möchte mir deshalb auch nicht anmaßen, irgendetwas von Bedeutung zum Thema Corona zum Besten geben zu können. Wovon ich aber etwas verstehe, das ist die Psychologie. Und in…

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Wie wurde ich zum Co-Narzissten?

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich hatte mir damals - in meiner Beziehung mit dem Narzissten - immer wieder die Frage gestellt, wie es überhaupt so weit hatte kommen können. Warum war ich mit einem Mann zusammen, an dem ich im Grunde kein gutes Haar ließ und warum war ich so gefangen in dieser Geschichte, dass ich kaum einen anderen Gedanken zulassen konnte? Mein Glück im Unglück war in dieser Zeit, dass ich mich mit meiner Kollegin und Freundin praktisch täglich darüber austauschen konnte. Sie hatte keine rosarote Brille auf und sah die Dinge nüchtern. Noch heute erinnere ich mich an eine Frage von ihr, die lautete: „Was willst du denn von diesem Mann, der dich so abwertend behandelt? Warum gehst du immer wieder zu ihm zurück?“ Auch an meine Antwort erinnere ich mich noch gut. Es war eine Antwort, die meinem inneren Kind…

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Jahreswechsel – Zäsur als rettender Anker!

Eine Zäsur kann eine gute Gelegenheit sein, um innezuhalten. Der Jahreswechsel kann eine solche Zäsur darstellen und teilt so ein bisschen in vorher und nachher. Diesmal bricht gar ein neues Jahrzehnt an, da kann doch gut und gerne die Frage erlaubt sein: „Bin ich da, wo ich sein möchte in meinem Leben?“ Natürlich kannst du dir auch jede andere Frage stellen oder den Blick auf jedes andere Thema lenken….als Opfer von Narzissmus geht es jedoch - nach meiner Erfahrung - sehr häufig um Lebensqualität. Um ein entrissenes Leben, um gestohlene Würde, um geraubte Kräfte und um Orientierungslosigkeit bis hin zur Selbstaufgabe. Da kann eine Zäsur der rettende Anker sein. Sie kann uns helfen, zur Besinnung zu kommen, den harten Fakten ins Auge zu schauen, aus dem „Rennen“ auszusteigen und mit Abstand die Dinge zu betrachten, die stattfinden. In meiner Praxis verwende ich gerne das Bild: „Der Narzisst…

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Weihnachten und die Energiefresser :-)

Ganz gleich wie alt, oder wie jung, wir alle kommen nicht drumrum. Dass Weihnachten steht vor der Tür, ob wir dagegen, ob dafür. Ein mancher feiert mit Familie, Mit Gans und Rotkohl, Petersilie, ein anderer bleibt gar allein, weil er nicht will mit andern sein. In jedem Jahr, da denkt man dran, wie es denn war im Jahr voran. Und gab es da den Partner noch, so fällt man dieses Jahr ins Loch. Und wenn der Partner ist noch da, jedoch man fühlt sich nicht als Paar, so leidet man dann innerlich an solchen Tagen fürchterlich. Natürlich ist es auch gut möglich, dass man an diesem Tage fröhlich steht um den Baum, singt schöne Lieder, genießt die Feiertage wieder. Ganz gleich wie deine Lage sei, ich denk´ an dich und bin dabei, Wenn schwere Tage steh`n jetzt an und du nicht weißt, wie gehst du ran! Schreib…

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Ohne Opfer keine Täter!

Diese These mag für einige von euch provokant klingen. Schließlich werden wir nicht freiwillig zum Opfer oder fühlen uns wohl in dieser Rolle. Wir wären ja auch lieber glücklich und zufrieden, aber wenn der Partner ein Narzisst ist, tja, dann ist das nicht so einfach. Spreche ich dir damit aus der Seele? Fühlst du dich in diesen Worten erkannt? Dann möchte ich dich einladen auf eine Gedankenreise, die durchaus spannend werden könnte für dich: Opfer sind unschuldig und Täter sind schuldig. Oder: Opfer, das sind die Guten und die Täter folglich die Bösen. Zugegeben, es ist sehr vereinfacht dargestellt, aber ist da nicht auch was Wahres dran? Wir als Opfer sind bemitleidenswert, wir sind hilflos und schwach, wir kämpfen uns durch jeden Tag und haben nicht verdient, was uns widerfährt! Der Täter hingegen ist ein „Schwein“, ein Manipulator und Tyrann vor dem Herrn. Wenn wir über ihn…

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Warum du nicht gegen den/die Narzissten/in ankommst…..

ODER „Immer, wenn wir unangemessen auf eine Situation reagieren, steckt eine ÜBERTRAGUNG in unserem Verhalten.“ Stell dir vor, dein Partner schreit dich an und du bleibst wie angewurzelt stehen und bringst kein Wort heraus…. Oder dein Partner beschimpft dich auf wirklich üble Weise, wirft dann die Tür zu und verlässt die Wohnung. Er kommt auch die ganze Nacht nicht wieder nach Hause. Am nächsten Morgen rufst DU ihn an oder sendest eine WhatsApp, um dich zu entschuldigen oder zumindest wieder Frieden zu schließen. Beide Reaktionen sind völlig unangemessen auf das, was vom Partner vorausgegangen war. Unser Kopf weiß das auch, wir gehen selbst mit uns ins Gericht und sagen: „Warum renne ich ihm denn hinterher, wenn ER es ist, der mich beleidigt!“ Oder: „Warum wehre ich mich nicht, wenn er mich anschreit. Mir fällt in dem Moment überhaupt nichts ein, was ich sagen könnte. Erst ein paar…

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Warum du Leiden auf dich nimmst oder genommen hast: Du glaubtest an ein höheres Ziel!

Die narzisstische Beziehung beginnt mit einem Feuerwerk an Emotionen. Bei vielen - späteren Opfern - wurde zum ersten Mal im Leben etwas Grundlegendes befriedigt. Sie haben sich zum ersten Mal: aufgehoben gefühlt, angekommen, bedingungslos geliebt, anerkannt, wertgeschätzt, gesehen…. Der Narzisst hat sie in ungeahnte Höhen gelobt, ihnen einen unbeschreiblich hohen Wert beigemessen, sie fühlen lassen wie eine Prinzessin. Dieses Gefühl, willkommen auf der Welt zu sein, eine Rolle im Leben gefunden zu haben, bedingungslos geliebt und einmalig zu sein, diese Art der Rückmeldung und Zuwendung gehört eigentlich in die Kindheit und sollte von Mutter und Vater geschenkt werden. Ist dies nicht passiert, hat ein Narzisst später leichtes Spiel. Er erfüllt eben diese kindlich naiven Wünsche und hat uns am Ende genau damit in der Hand. In seine Hände begeben wir uns, wir legen unser Schicksal in seine Macht und genau diese Macht wird er später nutzen, um…

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Hast du es wirklich verdient, so zu leiden? Die 5 größten Ausstiegs-Verhinderer!

Wenn wir uns schlecht behandeln lassen, dann weil wir es kennen! Wenn wir in einer toxischen Beziehung bleiben, dann weil wir Angst vor dem Ausstieg haben! Wenn wir Kinder in einem destruktiven Umfeld aufwachsen lassen, dann weil wir Angst haben, es allein nicht zu schaffen. Wenn wir Gewalt nicht auflösen, dann weil irgendein Teil in uns Gewalt kennt! Zugegeben, manchen von euch mag diese Einleitung aufstoßen, manche mögen denken, ich kenne doch ihre Geschichte nicht, ihre Biografie. Und wie kann ich mir dann anmaßen, solche Thesen aufzustellen. Well - ich arbeite seit vielen Jahren ausschließlich mit Opfern von Narzissten. Mit Partnerinnen und Partnern, mit Söhnen und Töchtern, mit Angehörigen, mit Kollegen, und Geliebten. Ich erlebe, wie diese Menschen zu mir kommen, wie wir in der Therapie an den Kern der Themen kommen, wie wir die Wurzeln ausreißen, die nicht mehr hilfreich sind und wie die Verwandlung vonstattengeht.…

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„Ich war das schwarze Schaf“

Was ist eigentlich eine Ist-Soll-Diskrepanz? Also - im Grunde ist es ganz einfach. So wie es ist…soll es nicht sein. Oder - auf den Menschen bezogen - so wie ich bin, soll ich nicht sein! Schon als ganz kleine Menschen spüren wir die Erwartungen der Eltern. Es gibt genügend Forschung und Studien darüber, wie Bindungen entstehen und wie Babys reagieren, wenn sie bei Mutter oder Vater Unverständnis auslösen. Auch versteinerte Gesichter der Eltern beantworten Babys mit Unbehagen. Erst versuchen sie, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem sie lächeln, sich stark bewegen, versuchen, das Wohlwollen der Bezugsperson auf sich zu ziehen. Wenn dies nicht gelingt, wird das Baby unsicher, es schaut sich um, verliert die Orientierung und den inneren Halt. Es weiß nicht, was es tun soll. Es versucht, im Gesicht der Mutter zu lesen, aber der versteinerte, abgewandte Ausdruck, gibt ihm keine Möglichkeit dazu. Am Ende…

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